In einem kürzlich erschienenen Artikel über die Pläne der Benelux-Länder, die Anerkennung von Berufsqualifikationen innerhalb Europas zu beschleunigen, wird auch das MOVE-certificate als Beispiel für eine Initiative genannt, die die grenzüberschreitende Mobilität fördert.
Belgien, die Niederlande und Luxemburg setzen sich bei der Europäischen Kommission für einfachere und schnellere Verfahren zur Anerkennung von Diplomen, Zertifikaten und Qualifikationen ein. Damit wollen sie die Mobilität von Auszubildenden und Fachkräften innerhalb Europas verbessern, insbesondere in Branchen, in denen ein großer Fachkräftemangel herrscht.
In dem Artikel aus dem „Het Financieele Dagblad“ wird auf kleinere Initiativen verwiesen, die bereits jetzt zu dieser Entwicklung beitragen, darunter das MOVE-certificate. Dabei wird ausdrücklich erwähnt, dass das MOVE-certificate für IT-Ausbildungen in der deutsch-niederländischen Grenzregion entwickelt wurde und Auszubildenden hilft, ihre Kompetenzen auch grenzüberschreitend besser einsetzbar zu machen.
Es ist erfreulich zu sehen, dass MOVE in dieser breiteren europäischen Diskussion als Praxisbeispiel dafür angeführt wird, wie regionale Zusammenarbeit zu einer besseren internationalen Anerkennung von Kompetenzen und Lernergebnissen beitragen kann.
Die Aufmerksamkeit seitens der Benelux-Länder und der Europäischen Kommission zeigt, dass Themen wie die Übertragbarkeit von Kompetenzen, transparente Lernergebnisse und grenzüberschreitende Mobilität immer wichtiger werden – Themen, für die sich MOVE bereits aktiv einsetzt.